Aktivenmeldung 2025 für Regattaseglerinnen und -segler

Liebe Regattaseglerinnen und -segler,

das Formular für die Aktivenmeldung 2025 ist im Download-Bereich unserer Homepage als XLS und PDF eingestellt.

Bitte ausfüllen und unterschrieben bis zum 15.11.2025 an geschaeftsstelle@segelclub-bosen senden.

Nachfolgend noch einige Hinweise des LVSS-Sportwartes zum Ausfüllen und Ablauf:

Wir hatten folgende Termine vereinbart:

  1. Abgabe der Meldungen bis zum 15.11.2025
  2. Prüfung der Meldungen durch die Vereinssportwarte bis 01.12.2025
  3. Auswertung der Meldungen durch den LVSS-Sportwart bis zur ersten Sitzung des LVSS-Vortsands im Januar 2026

Nachmeldungen (aus welchen Gründen auch immer) werden bis spätestens 01.12.2025 akzeptiert. Bitte dies nicht weiter kommunizieren, sonst lassen sich alle bis dahin Zeit.

Startgeld:

Wir haben die Rubrik „Startgeld“ beibehalten.

Sportwarte, bitte darauf achten, dass nur der Steuermann hier eine Eintragung macht.

Sportwarte, bitte unter Bemerkungen eintragen, ob und wieviel Startgeld-Zuschuss von Vereinsseite gewährt wird. Das ist wichtig, damit ein Abgleich mit der Ludwig-Benn-Förderung durchgeführt werden kann.

Förderung:

Die Höhe der Förderung hat sich gegenüber der Saison 2024 nicht geändert: 6.000 EUR

Gefördert werden alle Segler, die mindestens 15 Punkte erreicht haben, wobei jeder Punkt gleich bewertet wird.

Ich werde in der nächsten Vorstandssitzung mal nachfragen, ob der LVSS seine Spendierhosen anhat und es vielleicht eine Zugabe gibt… aber versprechen kann ich nichts.

Hinweis zum Kader:

Die Einstufung in Kader und Förderkader für beliebige Segler, die mehr als 40 bzw. 70 Punkte erreicht haben, entfällt.

Statt dessen werden wir uns an die Rahenrichtlinien von DOSB, DVS und LSVS halten. Demnach werden wir Bootsklassen benennen, die gezielt gefördert werden. Segler in diesen Bootsklassen, die bestimmte Anforderungen erfüllen, bilden dann unseren Kader.

Kadersegler dürfen max. 27 Jahre alt sein, also U28.

Näheres hierzu werden wir in einer der kommenden Sportausschuss-Sitzungen besprechen und diskutieren.

Hinweis bei Vereinswechsel:

Bei Vereinswechsel gilt als Stichtag der Antrag auf Aufnahme in den jeweiligen Verein.

Alle Regatten, die vor diesem Stichtag begonnen haben, werden vom „alten“ Verein verbucht, alle Regatten, die ab dem Stichtag begonnen haben, werden über den „neuen“ Verein verbucht.

Damit soll sichergestellt sein, dass es nicht zu Doppelbuchungen oder Schwund kommt.

Wenn ihr Fragen habt, etwas unklar ist oder ich einen Fehler gemacht oder etwas übersehen habe, bitte meldet euch spontan…

Es grüßt euch Euer

Bernhard Heimbach

LVSS-Sportwart

sport@lvss.de

mobil: 0170 / 56 65 839

Saarland Opti Korsar 420er Regatta – größte Regatta des SCBO dieses Jahr

Am Wochenende des 21./22. September 2024 fand die Saarland Opti Korsar 420er Regatta am Bostalsee statt. Viele Seglerinnen und Segler reisten bereits am Freitag an, und der Samstagmorgen war belebt vom Aufbau der Boote. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 17 Optimisten, 17 420er-Teams und 15 Korsar-Teams auf den bevorstehenden Segeltag bereit.

Da die Wettervorhersage nur schwachen Wind versprach, entschied die Wettfahrtleitung, direkt nach der Steuermannsbesprechung aufs Wasser zu gehen, um die aufkommende Brise zu nutzen. Beim 5-Minuten-Signal war der See jedoch spiegelglatt. Doch am Horizont zeigte sich bereits ein Windfeld, das pünktlich zum Startsignal der Korsare – die als schnellstes Boot zuerst starteten – eintraf.

Bei leichtem Wind konnten alle drei Bootsklassen die erste Wettfahrt erfolgreich abschließen. Leider blieb es bei dieser einen Wettfahrt, da der Wind im Laufe des Tages wieder abnahm und auch am Sonntag spiegelglatte Bedingungen herrschten.

Am Samstagabend kamen alle Teilnehmer im Clubhaus zusammen, um bei einem köstlichen Nudelbuffet mit verschiedenen Gerichten den Tag Revue passieren zu lassen. Die Stimmung war ausgezeichnet, und es wurde bis spät in die Nacht über die Erlebnisse des Segeltages gesprochen.

Ein großer Dank geht an die zahlreichen Helfer, die diese Regatta möglich gemacht haben, sowie an die vielen Teilnehmenden, die ihre Boote an den Bostalsee brachten und für eine spannende Wettfahrt sorgten. Ohne euch wäre dieses Event nicht dasselbe gewesen! Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

Kaltes Wasser, warm ums Herz – Die Bollerwagenregatta

Lycra oder Trockenanzug? Zum Maifeiertag lachte endlich mal wieder die Sonne über dem Bostalsee und brachte Die langersehnte Wärme.

Bei Wassertemperaturen um die 10° war man im Dinghy allerdings gut beraten, zumindest den dicken Neo anzuziehen – oder erst gleich gar nicht zu kentern.

17 Boote tummelten sich ab kurz nach drei in der Bucht vor der Regattabasis. Eine bunte Mischung vom L17 über Conger, zwei 420er und zwei ILCA 6, RS Aero und Sprinta Sport bis hin zu den üblichen Dyas, einer Five und den hier fast immer chancenlosen Kats, die ehrenwerter Weise trotzdem immer wieder treu mit an den Start gehen.

Nach Känguru-Verfahren schoben sich die langsamsten Boote um 15:15 Uhr über die Startlinie, zum Glück mit stetigem Wind (8-12kn) aus Süd-Südost, sodass man sich nicht schon auf den ersten Metern durch Wirbel und Löcher kämpfen musste. Unten am Steg gab’s mehr Vortrieb, aber auch die längste Strecke mit mehr Höhe zur ersten Tonne. Von der Linienmitte gings entspannter, vorausgesetzt, man hatte es nicht übertrieben und die Abdeckung gleich hinter der Linie unterschätzt. Den Up-Down-Kurs zur Staumauer und zurück hatten Fabrice End und Thorsten Walter in aller Eile ausgebracht – noch fehlt die Sommer-Betonnung rum um das ‚Spielfeld‘. Überhaupt hatten die Wettfahrthelfer nach personellen Hiobsbotschaften manch schnelle Entscheidung zu treffen.

Wie so oft in den vergangenen zwei Jahren setzten sich die beiden 420er gesteuert von Alessa (mit Vorschoterin Kira Wendisch) und Joline Frank (Vorschoterin:Pia Förster) mit bestechendem Bootsspeed in Bewegung und – das kann man ohne Spoiler schon verraten, ließen in den kommenden 53 Minuten keinen Zweifel aufkommen, dass sie den Sieg unter sich ausmachen würden. Die vor ihnen gestarteten Boote waren schon auf der ersten Kreuz ‚aufgeschnupft‘.  Selbst Überraschungen durch Dreher vor der Luvmarke konnten am souveränen Doppelsieg mit Alessa vor Joline nichts ändern.

Spannender die Kämpfe dahinter. Tim Kahlen im RS Aero 7 betete downwind erfolglos um mehr Drücker. Ohne längere Gleitphasen wird es schwer, die schnellen Dyas bis zur Ziellinie hinter sich zu lassen. Und auch diesmal sollte es nicht sein. Nach drei Runden rauschte ‚Pepe‘ von Claus-Michael Lehr sauber gesteuert und getrimmt von seiner Frau Christine an Tim vorbei und sicherte sich den Platz auf dem Treppchen. Die Crew um Olaf Graf auf Mister X freute sich über ihren fünften Platz.

Fiete Kolbus und Johannes Kahlen hatten wohl den spannendsten Nachmittag. Zwischen ihren Laser Radial/ILCA 6 lagen fast fünfzig Jahre, am Ende aber nur wenige Sekunden. Mal entwischte das jüngere Boot mit seinem Speedvorteil, dann wieder zog die clevere Wahl auf der Kreuz vorbei. Volltrunkene Tretbootfahrer rund um die Luvtonne sorgten für zusätzlichen Nervenkitzel und Johannes hatte drei Meter vor der Ziellinie alle Zeit der Welt, im Windloch einmal ins Deck zu beißen, während Fiete und eine heranrauschende Dyas ihn von Platz acht auf die 10 beförderten. Für ihn wars dennoch eine vielversprechende Première auf dem neuen Boot.

So wie für Sylvia Reinhardt-Denzer und Steuerfrau Norma Frank, die erstmals im Laser Bahia gemeinsam unterwegs waren und ihre Neos wirklich brauchten, aber auch spüren konnten, dass der Polyethylen-Bomber seine Yardstick-Zahl nicht zu Unrecht trägt.

Wieder an Land tröstete die hervorragende Maibowle über das ausgefallene Grillmenü hinweg – an dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Mike – und alle zeigten sich mit der an mancher Stelle improvisierten Wettfahrtorganisation zufrieden. Wäre anders auch dumm gewesen bei der Sonne und dieser warmen Gemeinschaft rund um die erste Ausgleicher-Regatta des Jahres.

Ansegeln beim SCBO mit Schwachwind

Bericht von der Bollerwagen-Regatta 2023

Am 1. Mai fand traditionell das Anseglen beim SCBO statt. Für die Voranmeldung kam erstmals das neue System „Manage2Sail“ zum Einsatz. Eigentlich ganz einfach – aber ungewohnt. Möglicherweise war das mit ein Grund für die wenigen Meldungen. Uns erreichten aber auch Absagen von Mitgliedern, die anderweitig auf Törn waren.

Das Wetter war dann leider nicht so einladend und so gab es auch keine spontanen Nachmeldungen. Letztendlich haben 5 Crews gemeldet. Wegen der wenigen Teilnehmer (und leider auch Helfer) war dann nur eine Regatta mit Känguru-Start durchführbar.

Die Boote gingen um 15:00 h auf die Bahn. Der schwächelnde Wind bestimmte die Bahnlänge. Eine Runde um alle festen Tonnen sollte eine Segelzeit von ca. 1 Stunde ergeben. Das hat perfekt funktioniert und um 15:58 h ging der Erste über die Ziellinie. 

Als es zur Siegerehrung anfing zu regnen, wurde diese kurzerhand in die Bootshalle des Regattahauses verlegt. Hier bekamen die Segler neben den Pokalen und Erinnerungspreisen noch Getränke und eine kleine Stärkung.

Die Ergebnisse:

  1. Tim Kahlen (RS Aero)
  2. Olaf Graf, Hartmut Kipper, Axel Haab (Sprinta Sport)
  3. Helmut Wagner, Peter Hempel (Dyas)
  4. Petra Arm, Phillip Wilhelm  (Conger)
  5. Leo Strempel (Seegerling)

Wir hoffen nächstes mal auf besseres Wetter – vor allem mehr Wind – und dann hoffentlich auch wieder mehr Teilnehmer.

Online zur Regatta anmelden – jetzt via Manage2Sail

Nachdem das Meldeportal RaceOffice den Betrieb eingestellt hat, nutzen wir jetzt zur Regatta-Anmeldung die Plattform Manage2Sail. Die vereins- und klassenübergreifende Onlineplattform steht allen DSV-Verbandsvereinen kostenlos zur Verfügung – mehr dazu hier.

Wer sich als Segler zu einer Regatta anmelden will, muss sich wie üblich zunächst registrieren. Über die Seite des Segelclubs Bosen gelangt man dann auch zu unseren Regatten.

Eine ausführliche Erklärungen zur Anmeldung gibt es hier:

YouTube 3:32 Min.

Um die Organisation zu erleichtern, bitten wir möglichst um rechtzeitige Anmeldung. A propos, zu jeder Regatta werden immer auch Helfer gesucht – auch dazu kannst du dich online anmelden.

Gemeinsame Clubmeisterschaft SCBO SCNS

Am Samstag  den 23.07.2022 wurden die Clubmeister des SCBO und SCNS ausgesegelt.

Es gibt drei neue Clubmeister einen in der Klasse Opti, eine Jugendclubmeister und den Clubmeister aus den Reihen der Erwachsenen.

  • Clubmeister sind Ralf Zosel und Sylvia Zosel mit dem Schwertzugvogel  –  Glückwunsch!
  • Clubmeister bei den Jugendlichen ist Fiete Kolbus mit dem Laser 4.7   – Glückwunsch!
  • Bei den Opti‘s ist die Clubmeisterin Pia Förster geworden.  – Glückwunsch!

Es gab leider nur eine Wettfahrt, weil der Wind nicht so wie erhofft wehte. Dafür herschten sommerliche Temperaturen.

Der Wettfahrtleiter Armin Krächan hat umsichtig den Start, der um 13:00 h angesetzt war auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Also wurde um 13:00 h ersteinmal die Flagge AP (Startverschiebung) gesetzt. Als dann gegen 15:15 h der Wind langsam einsetzte wurden die Segler per akustischem Signal informiert, dass bald ein Starterfolgen wird. Die erste Gruppe Ausgleicher I  (Jollen und Cats) sind dann um16:20 h gestartet. Anschließend ist die Gruppe Ausgleicher II (offene Kielboot und sog. Dickschiffe starteten um 16:26 h gefolgt von der letzten Startgruppe den Optis.

Die Segler waren auf der Bahn und hatten anfänglich moderaten Wind, der leider im Lauf der Wettfahrt schwächelte. Die Wettfahrt konnte aber regulär beendet werden. Das Stegbier und die Verköstigung wurde gerne angnommen.  Eine Weinprobe hat den Abend dann gemütlich abgerundet.

Ergebnis Wettfahrt 1: CM SCBO

RangSegel_NrSteuermann/CrewClubDSVNrBootstypYst1.WettfGeseg.Berechn.Pkt
12004 (307)Zosel, Ralf
Zosel, Sylvia
SCBo
SCBo
S004
S004
Zugvogel Schwert bis 7810900:40:3500:37:141,0
22767Graf, Olaf
Haab, Axel
Kipper, Harald
SCBo
SCBo
SCBo
S004
S004
S004
Dehler Sprinta Sport10800:49:1100:45:322,0
356Seemann, RalfSCNSS005A-Cat7600:42:2200:55:453,0
4993Wagner, Helmut
Loch, Dietmar
SCBo
SCBo
S004
S004
Dyas10200:56:5400:55:474,0
5Z 212Ludt, Taric
Walter, Torsten
SCBo
SCBo
S004
S004
Dyas10201:00:5500:59:435,0
647Hempel, BerndSCBoS004Nacra F167900:50:0201:03:206,0
7117777Klos, Markus
Lang, Hans-Peter
SCBO
SCNS
S004
S005
Hobie-Cat 168801:06:4401:15:507,0
DNF185End, Fabrice
Kolbus, Matthias
SCBo
SCBo
S004
S004
Condor 5.5 bis Bj 81 (7/8)118DNF 9,0

Ergebnis Wettfahrt 1: Ausgleicher

RangSegel_NrSteuermann/CrewClubDSVNrBootstypYst1.WettfGeseg.Berechn.Pkt
154859Frank, Alessa
Bernhardt, Mathilda
on the waves, Tequilla
SCNS
SCNS
SCNS
S005
S005
S005
42011500:41:1400:35:511,0
2152284Pauli, AlexanderSCNSS005Laser Standard11300:41:2900:36:432,0
32004 (307)Zosel, Ralf
Zosel, Sylvia
SCBo
SCBo
S004
S004
Zugvogel Schwert bis 7810900:40:3500:37:143,0
4115829Blum, JanSCNSS005Laser Standard11300:42:5600:38:004,0
58956Frank, Dirk
Kempf, Stefan
SCNS
AKAWAC
S005
S008
5059500:36:4200:38:385,0
653202Rausch, Mathias
Bernhardt, Julius
SCNS
SCNS
S005
S005
42011500:54:2800:47:226,0
7206246Kolbus, FieteSCBOS004Laser 4.7 Qm12501:00:1200:48:107,0
863280Steil, FrankSCNSS005Hobie-Cat 149900:54:0600:54:398,0
956Seemann, RalfSCNSS005A-Cat7600:42:2200:55:459,0
10843Seber, HaraldSCNSS005Hobie-Cat 18 Formula8000:47:0400:58:5010,0
11109016Rolles, Rolf
Rolles, Elke
SCNS
SCNS
S005
S005
Hobie-Cat 168800:54:2201:01:4711,0
1247Hempel, BerndSCBoS004Nacra F167900:50:0201:03:2012,0
13117777Klos, Markus
Lang, Hans-Peter
SCBO
SCNS
S004
S005
Hobie-Cat 168801:06:4401:15:5013,0
DNS5597Stutz, Uwe
Stutz, Frank
SCNS
SCNS
S005
S005
505

Belgische Meisterschaft Opti

Von belgischen Wellenbergen und „flat race“ am Bostalsee

Aufgewühlte Nordsee! Joline kommentiert begeistert: „Welle war wie Achterbahnfahren: Beim Runterfahren hats im Bauch gekribbelt!“ Und die Wellen waren höher als Joline groß ist! Ziemlich flau im Magen wurde es dagegen dem MoBo-Fahrer auf dem Trainer-Begleitboot….

Vier Opti-Kids – Alessa und Pia Opti A / Joline und Konstantin Opti B – stellten sich zum ersten Mal der Welle auf offenem Meer bei der Belgischen Meisterschaft in Nieuwpoort. Zusammen mit zwei anderen Optiseglern aus Deutschland starteten die vier Saarländer im Feld von 79 Teilnehmern aus Belgien, Frankreich und den Niederlanden. In diesen Ländern gibt es keine Unterscheidung von Opti A oder B. An Hand des im Internet veröffentlichten Regatta-Kurses konnte der Trainer vorab den Kids Strömungen aufzeigen und erklären. Alessas Ziel war, alle Läufe mitzusegeln. Hat fast geklappt – wäre da nicht einmal BFD im Ergebnis aufgetaucht….

Sie schreibt:

„Am 12. Und 13. Sep. 2020 waren wir in Nieuwpoort. Wir, das sind Pia Förster, Konstantin Schuh, Joline und Alessa Frank. Wir sind freitags angekommen und haben zuerst Training gemacht, leider war da kaum Wind. Voll erstaunlich, dass man ca. eine halbe Stunde aus dem Hafen geschleppt werden musste. Am Samstag war sehr viel Wind von 5-6 Bft und damit auch bis zu 1,50m hohe Welle. Außerdem musste man die Strömung beachten. Es war sehr anstrengend, alle Wellen auszufahren und ein paar von uns war zwischenzeitlich echt schlecht. Gegen Ende des Samstags ist der Wind abgeflaut. Am Sonntag war weniger Wind. Allgemein war es sehr cool und hat viel Spaß gemacht.“

Die vier machten einen achtbar-erfolgreichen Job: Sie belegten overall Plätze im Mittelfeld. Alessas bester Lauf war Platz 20, Pia erreichte als bestes Platz 28 und Joline war mit Platz 43 bestens platziert. Für Konstantin, der bislang wenig Segel- und Regattaerfahrung hat, war dabei sein alles.

Seine große Stunde schlug am Wochenende danach am Bostalsee bei der Regatta Saarland Opti des SCBO – „flat race“ bei verhaltenem Wind und schon gar keine Welle. Konstantin auf Platz 1 meisterte diese Bedingungen von 16 Opti-B-Seglern am besten, gefolgt mit nur einem Punkt Abstand von Joline auf Platz 2 und Aleksander Krysiak vom WSVL auf Platz 3. Zwölf Starter hatte das Opti-A-Feld mit dem Gewinner Jonathan Brinkmann (YCL), Platz 2 Johanna Brinkmann (YCL) und Platz 3 Patrick Zimmermann (SCR). Alessa erreichte mit nur 4 Punkten Rückstand auf den Ersten Platz 5, Pia Platz 7.

Anne Nehrenberg / Presse LVSS
Fotos Dirk Frank